Mi
22
Jun
2011
Nach nur wenigen Tagen wurde Felmayer Park neu schon gemuggelt.
Dabei hätte ich mir gerade bei diesem besonderen Versteck erwartet, dass die Dose ewig dort sein würde. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie es dazu kam, dass diese entwendet wurde.
Da es dort eigentlich nicht so sehr vermuggelt, bzw. der Platz gut überschaubar ist, kann ich mir eigentlich vorstellen, dass es ein Muggel war. Dass ein Muggel die Dose in die Hände bekommen hat, ist theoretisch natürlich möglich, aber das muss schon ein sehr unglücklicher Zufall gewesen sein.
Aufgrund der Umstände und da schon der Felmayer Multi geplündert wurde, stelle ich andere Vermutungen an. Ich frage mich, ob es nicht doch ein Cacher„Kollege“ war, der aus einer bösen Absicht heraus den Cache entwendet hat.
Nachdem wir für unsere T5 Caches von einigen Leuten heftig kritisiert wurden, würde es mich nicht wundern, wenn sich jene Cacher, die nicht den Mut aufbringen die T5er zu machen, nun auf diese Weise rächen und meine Verstecke räubern. So gehässig wie manch einer dabei war, wäre es ihnen zuzutrauen.
Aber natürlich habe ich dafür keine Beweise. Noch nicht.
fingerspitze
Di
14
Jun
2011
Gestern habe ich mit geoxseeker einen Cache gehoben, der wieder einmal völlig andere Erwartungen weckte als er zu erfüllen vermochte.
Schloss Schwadorf hieß er und man könnte aufgrund des Namens vermuten, das die Dose im Schloss, daneben oder an einem Platz mit der Sicht darauf oder in der Nähe einer Infotafel versteckt wird.
Nein. Die Dose war an einem eher schäbigen Ort angebracht, der zwar in der gleichen Ortschaft war, aber sonst nicht viel damit zu tun hatte. Sprich - der Cache hatte diesen Namen wirklich nicht verdient.
Wir schmunzelten über ein Foto, das ein anderer Cacher hochgeladen hatte. Ein Gebäude aus der näheren Umgebung war darauf zu sehen und kommentiert war es mit "Schloss?".
Der Cache erinnerte mich an ein Versteck am Wörthersee, das prixx und mich damals auch sehr enttäuschte. Zwar hatte man dort einen Ausblick auf das angekündigte Schloss, aber von allen möglichen Verstecken, hatte der Owner ausgerechnet den Mistkübel gewählt.
Versteht das jemand? Ich nicht.
Meine Devise ist es, das Versteck möglichst spannend zu gestalten, wobei ich "ekelhaft" oder "sinnbefreit" nicht als spannend betrachte.
Aber ok, jedem das Seine und zwischendurch freuen wir uns ja auch über einen schnellen Drive In, auch wenn er lieblos gelegt wurde oder nicht gut durchdacht ist. Immer noch besser als eine sabbernde Dose, deren Logbuch sich bereits auflöst ;o)
Und zum Glück gibt es ja auch noch jede Menge Geocacher, die kreativ sind und sich mit viel Phantasie und Hingabe spannende Caches ausdenken und damit unsere Lust am cachen aufrecht
erhalten.
fingerspitze
So
12
Jun
2011
Ich habe mit prixx heute wieder den schönen Tag genutzt um im Felmayer Park einen Spaziergang zu machen. Dieser Park ist einfach so schön, gerade um diese Jahreszeit wenn alles blüht und sich die vielen kleinen Hummeln um die Kleeblüten tummeln. Die Kirschen und Beeren sind beinahe reif - nächste Woche kann man sie schon essen. Und die Äpfel geben sich auch schon große Mühe zu wachsen..
Das Versteck von meinem ersten Multicache hier wurde quasi geplündert und auseinander genommen :o( und irgendwie fand ich es plötzlich doch sehr schade, dass die Cacher diesen schönen Ort an einem sonnigen Tag wie heute nicht anzog.
Aber als wir uns auf die Schaukel setzten hatte ich spontan eine neue Idee :o)
Es ist kein Multi aber trotzdem etwas Besonderes. Ich wünsche euch viel Spaß beim Suchen und bin schon gespannt wie viele Cacher hinter das Geheimnis kommen...
fingerspitze
PS: openaching.de hat ihn bereits freigeschaltet -> follow
Mo
02
Mai
2011
Nachdem wir den Materiumfluxkonversator gefunden hatten, wurden wir in das Multiversum der Riesen und Spaßverrückten katapultiert.
Leider landetet der Konversator an einem anderen Platz und so stolperten wir, auf der Suche nach ihm, durch die schräge Welt. Der König des Multiversums begrüßte uns freundlich, doch rasch erkannten wir, dass in dieser Welt der Wahnsinn mehr beherrscht als der Spaß. Auf der Flucht vor den Wachen fanden wir Zuflucht in zwischen ein paar Tieren, die uns halfen den Materiumfluxkonversator wieder zu finden.
Als wir ihn endlich hatten, drückten wir auf den Knopf und FLUSH wieder eine schwindlige Reise. Unser Abenteuer war jedoch noch nicht zu Ende.
Wir fanden uns in einer Welt vierbeiniger Helden wieder. Einer von ihnen war so freundlich uns bei unserer Suche nach dem Konversator zu helfen, der wieder einmal an einem anderen Platz gelandet war. Der freundlich Snoopy nahm jedoch seine Fährte auf und lief so schnell voraus, dass wir ihn immer wieder aus den Augen verloren. Da für uns die Vierbeiner alle beinahe gleich aussehen, rannten wir zu oft dem falschen Helden hinterher und schließlich gaben wir müde und hungrig auf. Die Suche nach dem Materiumfluxkonversator setzten wir fort, wenn wir wieder bei Kräften sind und obwohl wir schon eine Vorstellung davon haben, wohin er noch bringen wird, sind wir gespannt auf die nächsten Abenteuer, die wir auf unserer Reise noch erleben werden.
Sa
26
Feb
2011
Kennt ihr das, wenn ihr etwas kauft und der Behälter geradezu danach schreit, mit einem Logbuch ausgestattet und versteckt zu werden?
Es ist schon das zweite Mal, dass ich zu so einem Gefäß gekommen. Ein wasserfester Container, zwei Handbreit groß – perfekt für einen Cache. Endlich wieder ein Cache mit einem großen Logbuch und mehr Platz für Tauschgegenstände. Noch dazu ist er recht ungewöhnlich im Design.
Für einen Medium fällt mir auf die Schnelle leider kein Versteck ein und um diese Jahreszeit komme ich, außer beim Cachen, auch nicht so oft hinaus um zufällig über eines zu stolpern. Nichts desto trotz beschäftigt mich dieser wunderbare Behälter. Ich drehe ihn zwischen den Fingern und stelle mir vor an welchen Orten man ihn so verstecken könnte. In sumpfigen Gebieten, im Wasser, am Ufer eines Baches. Diese Dose wird einiges aushalten.
Hätten wir nicht gerade minus acht Grad Celsius, wäre ich schon draußen um nach einem würdigen Platz zu suchen. Aber bei diesen Temperaturen habe ich wenig Lust. Obwohl mich der neue MP3-Player, den ich von prixx bekommen habe, vorwurfsvoll anstarrt, kann ich mich nicht dazu motivieren, einen Lauf zu starten.
Der Container muss noch etwas warten bis er zum Einsatz kommt. Ein paar Wochen vielleicht, bis es etwas wärmer ist. Dann findet sich bestimmt das perfekte Versteck…
fingerspitze
Di
08
Feb
2011
In der Großstadt gibt es eine Menge Caches, nur leider sind viele davon an weniger schönen Plätzen versteckt. Natürlich ist es sehr fein, wenn man zwischen einem Termin noch rasch einen Mikro heben kann, allerdings kann dies auch sehr unangenehm sein.
Vor kurzem haben wir an einer großen Kreuzung nach einem Tradi gesucht. Aber nicht nur extreme Lärm war störend. Während an den Ampeln unzählige Autos stehen, fühlt man sich doch sehr beobachtet und der Spaß an der Suche wird von etwas Peinlichkeit überschattet.
Ich freue mich natürlich über jeden Cache, den ich zwischendurch heben kann, aber ich frage mich dennoch, warum sich manche nicht mehr Mühe geben ein schönes Versteck zu finden. Gerade in der Stadt gibt es viele schöne, versteckte Plätze, an denen man sonst vorbei läuft. Warum entscheidet sich also jemand für eine stark befahrene Straße oder ein schmutziges Geländer hinter Mülltonnen?
Auch die Großstadt hat mehr zu bieten, also bitte zeigt uns doch die Sehenswürdigkeiten, steinernen Statuen, versteckte Grünflächen und alte Gebäude. Eine U-Bahnstation, von Hunden verdrecktes Gebüsch und große Kreuzungen finde ich auch so.
fingerspitze
Mi
24
Nov
2010
Dass Groundspeak und Garmin nun einander Konkurrenz machen, kommt hoffentlich vor allem den Usern zugute. Denn obwohl Groundspeak mit geocaching.com wahrscheinlich die größte Datenbank hat, wurde das Angebot für die User noch nicht ausgebaut.
Was Usern alles geboten werden kann wissen wir spätestens seit Facebook. Das Potential auf Community Seiten ist enorm. Leider wird dieses von geocaching.com nur bedingt genutzt. Die Basic Membership ist gratis und bietet genug Funktionen um sich die Freizeit mit der digitalen Schnitzeljagd zu vertreiben.
Als Premium Member genießt man den Vorteil auf der Geocaching Map die unterschiedlichen Caches deaktivieren zu können um so nach einem bestimmten Type wie zum Beispiel nur Traditionellen Caches zu suchen. Bei Multicaches werden die einzelnen Wegpunkte angezeigt, wodurch man einen besseren Überblick über die einzelnen Stationen hat.
Bei der Suchmaske selbst hat man solche Funktionen noch nicht eingebaut. Im Allgemeinen hat man hier das Geld der Premium-Mitglieder wohl nicht in den Ausbau der Datenbank gesteckt. Das Erstellen von Routen geht schnell, aber die Zusendung der erstellten Datei kann schon ein oder zwei Tage dauern und am Wochenende ist die Website im allgemeinen so langsam, dass es schon eine Portion Geduld erfordert um die gefundenen Schätze eintragen zu können.
Vorhandenes Potential
Das deutschsprachige Webseite opencaching.de wurde in gemeinschaftlicher Arbeit von Privatpersonen erstellt und ist für alle User gratis. Obwohl hier kein Konzern dahinter steht, wurden Möglichkeiten gefunden um die Suchmaske besser zu gestalten. Sie bietet wesentlich mehr Möglichkeiten die Caches nach bestimmten Attributen zu suchen und obwohl die Owner (Besitzer bzw. Verstecker eines Caches) ihre versteckten Caches hier noch einmal anlegen müssen, machen sich viele User die Mühe und unterstützen damit dieses Projekt. Das ist gut so, denn opencaching.de zeigt vor was den Geocachern noch an Benutzerfreundlichkeit geboten werden kann und deckt damit die zum Stillstand gekommene Entwicklung bei Groundspeak auf.
Konkurrenz
Vor kurzem öffnete Garmin die Pforten für das eigene Projekt opencaching.com und stellte die Betaversion online und schon haben auch hier die Besitzer von einigen Caches ihre Verstecke in der Datenbank angelegt, woraus man schließen darf, dass die Treue gegenüber Groundspeak bei den Geocachern zu bröckeln beginnt.
Garmin bietet ebenfalls die Möglichkeit mittels Maps zu suchen und hat damit schon einmal eine der einfallsreichsten Funktionen von Groundspeak aufgeschnappt. Wie es mit dem Projekt in den nächsten Wochen oder Monaten weitergeht, bleibt spannend.
Auf jeden Fall hat geocaching.com irgendwann zu überholen.
Etwas Konkurrenz unter den Anbietern wird hoffentlich auch den Service und das Angebot für die Nutzer erhöhen.
fingerspitze
Di
23
Nov
2010
Mein zweiter Cache wäre eigentlich recht einfach zu finden gewesen. Allerdings fehlte es mir an Erfahrung um das einzig mögliche und völlig logische Versteck zu erkennen. Also verbrachte ich meine Mittagspausen im Schatten einer Brücke, deren Konstruktion ich anstarrte während ich darüber grübelte, wo das Doserl sein könnte. Irgendwann zeigte sie sich dann und dementsprechend stolz war ich auf mich.
Wenn ich das Versteck einer Dose nicht aufspüren kann oder vermute, dass sie verschwunden ist, setzte ich den Cache auf meine Watchlist damit ich weiß wann er vom Owner geprüft bzw. ersetzt wurde.
Immer wieder sehe ich, dass andere Cacher found it loggen obwohl sie den Cache nicht gefunden haben. Gut - wenn ein Cacher aus dem Ausland ist und nur ein paar Stunden Zeit hat, kann man ja eine Ausnahme machen, aber welche Ausnahmen gibt es noch?
Gestern Abend zum Beispiel haben zwei Cacher drei Caches geloggt, die sie gar nicht gefunden haben. Zwei davon sind verschwunden - das weiß ich weil wir auch dort waren. Aber beim Dritten war es schon finster und deshalb konnten sie das Doserl nicht finden. Kann passieren, aber wie wäre es wenn ihr tagsüber wieder kommt um die Dose zu suchen und auch zu finden, wie alle Anderen auch?
Ich frag mich wofür ich jedes Mal die Dose suche wenn ich eigentlich nur bei den Ownern raunzen und ein Foto verschicken muss um loggen zu können. Tatsächlich machen wir uns die Mühe und fahren manche Plätze mehrmals an. Ok, jetzt hab ich die Faulen sicher schockiert. Aber ich denke, darin liegt der Sinn des ganzen. Suchen und FINDEN, oder hab ich da was falsch verstanden?
Ich muss zugeben, dass es mir großen Spaß macht mit prixx nach einer Dose zu suchen, die sich einfach nicht zeigen möchte. Es ist schön gemeinsam jedes Steinchen umzudrehen, in jede Ritze zu kriechen und Erde aus den Löchern zu kratzen. So manchen Ort sind wir öfters angefahren und mussten mit leeren Händen wieder abziehen nur um später zu erfahren, dass die Dose verschwunden ist. Allerdings ist noch keiner von uns auf Idee gekommen, den Cache trotzdem als gefunden zu loggen. Wenn der Owner die Dose ersetzt hat, kommen wir wieder um uns diese zu schnappen.
Wenn die Dose da ist, dann finden wir sie auch… früher oder später. Ist sie verschwunden, holen wir sie uns wenn sie ersetzt wurde. That’s the game :o)
fingerspitze
Mo
22
Nov
2010
FTF trkbl Geocoins
Heute sind sie angekommen - die FTF Geocoins für die geplanten kommenden Caches und für die besonders motivierten Geocacher - und das Beste: mit Tracking-Code!
Für den geplanten Nano-Cache gibt es eine besondere Übergabe: der First-Finder findet im Cache die Koordinaten an welcher der Geocoin versteckt ist.
prixx
Das heißt dann wohl, dass wir uns wieder nach ausgefallenen Verstecken umsehen werden, aber bis zum Frühjahr wird sich da bestimmt etwas finden.
Mit der kalten Jahreszeit sinkt ja leider die Begeisterung nach Caches zu suchen und auch wir haben schon einen T5 ausgelassen, weil die eisigen Windböen auf der Brücke zu heftig waren. Trotzdem habe ich noch nicht so ganz durchschaut, warum so viele Caches jetzt eingewintert werden. Irgendwie schade, denn gerade in dieser Jahreszeit habe ich eigentlich mehr Freizeit als Beschäftigung. Aber so wie ich prixx kenne, wird er das Frühjahr nicht abwarten und schon bald seinen nächsten berüchtigten Cache legen.
fingerspitze
Di
16
Nov
2010
Nachdem Triple No. 2 kritisiert wurde, weil angeblich Dellen an der Brücke zu sehen waren, statteten wir dieser einen Besuch ab. Natürlich wollten wir nicht, dass wegen einem unserer Caches etwas beschädigt wird und machten uns deswegen Sorgen.
unbegründete Vorwürfe und Panikmache
Vor Ort war rasch klar, dass die Dellen an den Rohren nichts mit unserem Cache zu tun hatten. Diese Dellen hatten wir schon gesehen, bevor wir unsere Dose versteckten. Außerdem war deutlich erkennbar, dass diese absichtlich oder bewusst aus einer Dummheit heraus entstanden waren. Wenn man einfach nur auf die Rohre steigt, passiert ihnen nichts. Abgesehen davon sind sie auf der gegenüberliegenden Seite und wir gehen davon aus, dass Cacher sich zu benehmen wissen und bei dem was sie tun auch mitdenken, auch wenn ihnen das von der Cache Polizei nicht zugetraut wird.
Dass wir Triple No. 2 nicht archiviert haben, scheint die T5 scheuen Cacher zu stören. Die selbsternannte Cache Polizei kritisiert pirxx' Türmer Gewerbe heftig weil dieser nicht im gesetzlichen Rahmen liegen soll.
Abschied von T4 und T5 Caches?
Ich frage mich wie viele Caches nicht im gesetzlichen Rahmen sind. Von den T4 und T5 Caches, die ich mir bisher angesehen habe, ist jeder dem von prixx ähnlich. Jeder davon müsste somit archiviert werden. Was ist mit den Lost Places, mit alten Firmengeländen, verlassenen Kasernen und ausgebrannten Zügen? Was ist mit Logeinträgen auf Brückenmauern oder Statuen in Parks? Schaffen wir alle T4 und T5 Caches ab, damit die sich so wichtig nehmenden Cacher Ruhe geben?
Ganz ehrlich: Ich frage mich schon, ob es bei den Kritikern nicht doch nur um ihre Egos geht. Sind sie zu feige oder zu alt für einen anspruchsvollen T5, der nicht mit einer Leiter zu lösen ist? Nagt die kleine grüne Kiste auf der Landkarte an ihrem Ego und verhöhnt die Smileys der erledigten Caches während sich ein Gefühl von Unzulänglichkeit breit macht? Welchen Grund sollten sie sonst haben, sich so aufzuspielen?
Ich war nicht damit einverstanden als prixx seinen Schwechater Türmer Gewerbe archivierte. Immerhin gibt es Cacher, die den Mut hatten sich das Doserl nachts, in der Dunkelheit zu holen ohne Licht damit sie kein Aufsehen erregten. Und ich finde es falsch, den anderen T5 Cachern die Möglichkeit auf dieses Abenteuer zu nehmen. Auch wenn die Cache Polizei alle anderen als Idioten darstellt, glaube ich, dass wir alle wissen, dass wir für unser Handeln selbst verantwortlich sind und selbst entscheiden welche Risiken wir eingehen und welche nicht. Ob wir jetzt auf eine Statue klettern, auf einen Baum oder mit glatten Sohlen eine steile Böschung überwinden... wir sind doch klug genug um zu wissen, ob wir dem gewachsen sind oder nicht. Und das ist nun mal von Cacher zu Cacher unterschiedlich. Aber sollen wir uns die Wahl nehmen lassen nur weil es Cacher gibt, die dieses Risiko nicht eingehen wollen?
Mit der Archivierung von Schwechater Türmer Gewerbe wurde einigen Cachern diese Wahl genommen. Davon halte ich nichts. Ich bin für viele individuelle Verstecke, die mich fordern und weil ich enge Höhlen nicht mag, krieche ich eben nicht hinein und suche mir stattdessen eine Brücke unter die ich klettern kann.
fingerspitze
Mo
25
Okt
2010
Es war etwas stürmisch als prixx und ich unseren ersten Cache machten. Außerhalb der Stadt liefen wir über Felder um die Stationen eines außergewöhnlichen Multis zu besuchen. Durch die Entfernung zu den Stages und dem unebenen Gelände, brauchten wir schon eine ganze Weile bis wir die Lösung hatten.
Als wir endlich die Koordinaten erstellen wollten, entdeckten wir einen Schreibfehler auf unserem zerknuddelten Papier. Ich hatte die Zahlen so chaotisch aufgeschrieben, dass wir sich nicht mehr hundertprozentig zuordnen konnten. Dadurch waren wir etwas unsicher, ob wir letztlich auch wirklich die richtigen Koordinaten hatten und als wir das Final ansteuerten begann es auch noch zu dämmern.
Trotz prixx außergewöhnlichen Motivation gaben wir schließlich auf und stolperten in der Dunkelheit zurück zu unserem Cachemobil.
Ein paar Tage später starteten wir einen neuen Versuch. Die Koordinaten mehrmals durchgegangen, waren wir uns nun doch ziemlich sicher, dass sie richtig waren. Mit einem Rucksack voller Leckereien, Prosecco, Gläsern und einer Decke machten wir es uns auf der Wiese in der Sonne gemütlich, machten ein Picknick und studierten im Liegen die Umgebung.
Gestärkt und voller Ideen, wo die Dose versteckt sein könnte, begannen wir schließlich mit der Suche. Als wir ins Gebüsch krochen, war uns sofort klar, dass wir dem Cache immer näher kamen. Bei so vielen Möglichkeiten hätten wir jedoch ohne Hint und Erfahrung wohl wieder bis zur Dämmerung gesucht. Aber kaum hatte prixx den Hint gelesen, steuerte er auch schon zielstrebig auf den richtigen Baumstumpf zu und befreite die Dose.
Das war nicht nur der schönste Cache, den ich bisher gemacht habe, sondern auch einer der schönsten Tage, die ich erlebt habe. Es war klar, dass wir noch mehr solche Tage erleben wollten… die Suche endete dort und gleichzeitig begann sie auch…
fingerspitze